Laut Medienberichten hatten US-Drohnen am
Samstagmorgen mindestens drei Luftangriffe im Stammesgebiet
Nord-Waziristan nahe der Grenze zu Afghanistan unternommen. Dabei
wurden einige Autos vernichtet, in denen sich nach vorläufigen
Informationen Aufständische befanden.
Die US-Drohnenangriffe in
Pakistan werden immer intensiver. So gab es im abgelaufenen Jahr mehr
als 100 Angriffe dieser Art auf den pakistanischen Nordwesten. Dabei
wurden mindestens 670 Menschen getötet. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 war
sie 45, bei denen etwa 420 Menschen ums Leben kamen.
Nord-Waziristan
gehört zu der so genannten Stammeszone, die sich entlang der Grenze zu
Afghanistan erstreckt. Dort gelten keine föderalen Gesetze, und die
reale Macht gehört den Stammes- und Clanführern. In dieser
Gebirgsgegend haben hunderte Radikalen, die mit den Taliban und der
Al-Kaida verbunden sind, eine Zuflucht gefunden. Ihre Hauptziele der
US-Drohnenangriffe.
Unterschiedlichen Schätzungen zufolge waren seit
August 2008 bei Luftangriffen der amerikanischen unbemannten Flugkörper
mehr als 1200 Menschen, darunter einige einflussreiche Führer radikaler
Gruppen, getötet worden.
31 Dezember 2010 - 20:30
News ID: 219374
Mindestens 15 Menschen sind beim ersten US-Drohnenangriff in diesem Jahr auf Gebiete in Nord-Wazirstan ums Leben gekommen, das berichtete der pakistanische Fernsehsender Aadesh-TV unter Hinweis auf einen Vertreter der Zivilschutzbehörden.